Wiederaufnahme des Dienstbetriebes

Die sieben Ortswehren der Samtgemeinde Hambergen nehmen ihren Dienstbetrieb wieder auf. Grundlage dafür ist eine von der Verwaltung verfasste Dienstanweisung, welche die Grundlage für diese Maßnahme darstellt.

Die verfasste Dienstanweisung ist seit dem 01. Juli in Kraft getreten, so können folgende Tätigkeiten in der sogenannten Stufe 1 des Erlasses des MI (vom 15.05.2020) durchgeführt werden:

  • gesetzlich vorgesehene Veranstaltungen des NBrandSchG
  • Einweisungen / Unterweisungen nach den Vorschriften der FUK Niedersachsen
  • Unterweisungen auf der Grundlage von Feuerwehrdienstvorschriften
  • Notwendige Nachweise zum Erhalt der Einsatzfähigkeit
  • Ausbildungsdienst auf Orts- und Gemeindeebene mit hohem Theorieanteil
  • Unterweisungen nach § 14 Biostoffverordnung

Die aufgeführten Punkte sind immer in Verbindung mit den allgemeinen Verhaltensregeln zum Schutze vor dem Corona-Virus zu sehen, die Ortswehren haben strikte Hygieneanweisungen zu erfüllen.

So sind wir leider noch nicht beim „normalen“ Dienst, wie wir Feuerwehrleute es vor der Pandemie kannten, angekommen. Aber der Anfang ist gemacht, wir freuen uns alle das wir zum Schutze der Allgemeinheit unser Wissen wieder auffrischen und die Kameraden/innen sich endlich wieder außerhalb von Einsätzen sehen können.

Übergabe von 40 Gesichtsmasken „Feuerwehr-Design“ an die Ortsfeuerwehr Hambergen

Der Förderverein der Ortsfeuerwehr Hambergen e.V. hat am 04.05.2020 der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Hambergen 40 Schutzmasken für den Übungs- und Einsatzdienst übergeben. Hintergrund sind die Vorschriften und Empfehlungen zum Thema Corona Pandemie. Der Übungs- und Einsatzdienst ist für die Sicherstellung des Brandschutzes unerlässlich. Dabei ist es nicht immer möglich den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, sollen die Masken helfen. Dabei wird optisch deutlich, dass es sich bei der Benutzung um eine Ausnahmesituation handelt, die das Thema der Pandemie ständig präsent halten. Dennoch sollen den Kameradinnen und Kameraden durch das einheitliche Feuerwehr-Design ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln.

Das Mitglied der Ortsfeuerwehr Hambergen, Victoria Wisniewski, hat in Eigenleistung die 40 Masken in Feuerwehr-Design in unterschiedlicher Größe für die Kameradinnen und Kameraden in kürzester Zeit zu Hause genäht. Der Design-Vorschlag ist von der Kameradin selber entwickelt worden. Die entstandenen Kosten von gut 300,- € übernimmt der Förderverein der Ortsfeuerwehr. Dieses Projekt ist eine typische förderungsfähige Investition, da es außerhalb des rechtlichen Zwangs der Gemeinde steht und dennoch für die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden unumgänglich ist.

Ernennung eines Ehrenbeamten

Am gestrigen Abend wurde im Hamberger Rathaus eine offizielle Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis durchgeführt. Eigentlich nimmt unser Samtgemeindebürgermeister dieses zum Anlass, solche Ernennungen in einem feierlichen Rahmen mit den Mitgliedern des Gemeindekommandos und meist auch Kameraden aus den Wehren durchzuführen.

Leider lässt die momentane Situation solch eine feierliche dienstliche Veranstaltung nicht zu. Aus diesem Grund wurde gestern der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Vollersode, unser Kamerad Henry Oetjen, zu weiteren sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis ernannt. Anwesend waren neben unserem Samtgemeindebürgermeister Herrn Reinhard Kock, (welcher die Ernennung durchführte), der Kamerad Henry Oetjen und der Gemeindebrandmeister Jens Bullwinkel.

Trotz der Umstände wünschen wir Henry alles Gute für die nächste Amtszeit und ich persönlich freue mich auf eine weiterhin sehr kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Einsatzbereitschaft der Feuerwehren

Angesichts der aktuellen Situation aufgrund des Corona-Virus und der Ansteckungsgefahren sind zum Schutz unserer Kameraden/innen sämtliche dienstlichen Veranstaltungen ausgesetzt, bzw. finden momentan nicht statt. Auch Fortbildungen und Lehrgänge wurden vorsorglich abgesagt damit die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum gesenkt wird.

Die Absage von Übungs- und Ausbildungsdiensten betreffen selbstverständlich auch unsere vier Jugendfeuerwehren, denn auch die Gesundheit unseres „Nachwuchses“ ist uns sehr wichtig.

Nichtsdestotrotz kann ich im Namen der sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hambergen unseren Bürgerinnen und Bürgern versichern, dass die Einsatzbereitschaft aller Ortsfeuerwehren gesichert ist. Wir tun alles, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten. Sollten Sie unsere Hilfe benötigen, sind wir stets bereit!

Der Gemeindebrandmeister

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Osterholz am 28.02.2020 in Meyenburg

Der Kreisfeuerwehrverband ist der Fachverband der 52 Ortsfeuerwehren im Landkreis Osterholz. Seine Aufgaben sind Interessensvertretung, Öffentlichkeitsarbeit, Brandschutzerziehung und -aufklärung sowie die Förderung des Feuerwehrwesens, des Brand- und Katastrophenschutzes, der Aus- und Weiterbildung, der Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehren.

Einmal im Jahr, am vierten Freitag in Februar findet die Delegiertenversammlung als Jahreshauptversammlung mit dem anschließenden traditionellen Heringsessen statt. Dieses Mal war das Meyenburger Dorphus der Veranstaltungsort, an dem sich die rund 130 Delegierten trafen.

Berichtet wurde (neben den üblichen Formalien) unter anderem über

  • die ersten positiven Erfahrungen mit der neu eingerichteten „Einsatzleitung Ort“ (ELO) beim Sturmtief Sabine, um bei großen Unwetterlagen die regionale Einsatzleitstelle in Bremerhaven zu entlasten,
  • den geplanten Rechtsschutzfonds des Landes Niedersachsen für Einsatzkräfte,
  • der vom 15. bis 20. Juni 2020 in Hannover stattfindenden INTERSCHUTZ, der Weltleitmesse für Rettungsdienst, Brand- bzw. Katastrophenschutz und Sicherheit,
  • und das Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“.

Ein wichtiger Teil dieser Veranstaltung sind die Ehrungen und Auszeichnungen. Aus Hamberger Sicht sind in diesem Jahr zu nennen

  • die Verleihung des „Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenzeichens für 40 Jahre Dienstzeit“ an Volker Stelljes und Henry Brünjes (beide Ortsfeuerwehr Bornreihe)
  • und die Verleihung des „Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber für Verdienste im Feuerwehrwesen“ an Wolfgang Tunnat, Ortsbrandmeister in Axstedt.

In den sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hambergen sind momentan tätig

  • 229 aktive Mitglieder, davon 27 Frauen,
  • 52 Mädchen und Jungen in den vier Jugendfeuerwehren
  • und 77 Alterskameraden.

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Der folgende Text wurde als Kurzvortrag bei der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Osterholz am 28.02.2020 in Meyenburg gehalten. Bei Bedarf kann das PSNV-E-Team gerne zu einem Dienstunterricht auch zu diesem Thema eingeladen werden.

Was passiert?

Betroffene oder eigentlich Unbeteiligte

  • behindern Einsätze (z.B. keine Rettungsgasse bilden und Straßensperren missachten),
  • filmen Einsätze und stellen sie ins Netz,
  • mischen sich ein,
  • sind respektlos und beleidigen die Einsatzkräfte,
  • nötigen und bedrohen die Einsatzkräfte
  • oder greifen sie sogar an

Dabei kommt es zu:

  • verbaler Gewalt (Beschimpfungen, Beleidigungen, Bedrohungen …),
  • gewalttätigen Gesten („Mittelfinger“, „Kopfschuss“, „Hals abschneiden“ …) und
  • körperlicher Gewalt (Schubsen, Schlagen, Treten, Anspucken, Kratzen, Würgen, Beißen, Einsatz von Gegenständen und Waffen …).

Gewalt ohne Konflikt

Nicht nur der Respekt für Einsatzkräfte (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr) sinkt, vor allem sinkt der Respekt zwischen den Menschen allgemein. Die Folge ist, dass Gewaltbereitschaft und tatsächliche Gewalt in unserer Gesellschaft zunehmen:

  • Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr,
  • Steuerbetrug,
  • Gewaltinszenierungen in Filmen und Computerspielen,
  • Eskalierende gewalttätige Auseinandersetzungen mit Tritten gegen den Kopf,
  • Häusliche Gewalt / Gewalt gegen Frauen,
  • Verschwörungstheorien,
  • Rechtsradikale Ausgrenzungen, rassistischer Hass und Terror,
  • Etc.

Der Kern der Sache ist, dass dem meistens kein tatsächlicher Konflikt vorausgeht. Vielmehr ist diese Gewalt die Folge entweder geistiger oder sozialer Armut!

Noch ist das für die Feuerwehren kein ausdrückliches Problem, wir müssen aber davon auszugehen, dass es das in Zukunft wird. Nur ein pragmatischer Umgang damit wird dann nicht ausreichen. Vielmehr sind wir als Feuerwehr Teil der Gesellschaft und damit Teil dieses gesellschaftlichen Problems.

Ein Risiko für uns

Gewalt zu erleben, aber auch sich damit zu beschäftigen, macht erst einmal hilf- und ratlos. Denn wir wollen helfen, wenn wir stattdessen bedroht und gefährdet werden, ist das pervers:

  • Gewalt zu erleben, ist ein körperliches und ein seelisches Traumatisierungsrisiko.
  • Gewalt zu erleben oder Gewalt zu befürchten, kann zu Ängsten und dann auch zu Widerwillen vor Einsätzen führen.

Was können wir unmittelbar tun?

Aufmerksam werden in den konkreten Situationen:

  • Was kann im Einsatz gefährlich werden?
  • Wer sind potentielle Täter?
  • Was hilft – was hilft aber auch nicht?
  • Wie gehen wir mit erlebter Gewalt um?

Aber auch aufmerksam werden innerhalb der Feuerwehren:

  • Wie gehen wir miteinander um?
  • Was sind unsere Werte?

Ein gesellschaftliches Problem

Gewalt gegen Einsatzkräfte ist vor allem Gewalt ohne Konflikt und damit das gleiche Phänomen wie der neue Rechtsradikalismus mit seiner geistigen und sozialen Armut (und dazu gehört auch und vor allem die sogenannte „Alternative für Deutschland“!).

Deshalb ist Gewalt gegen Einsatzkräfte nicht nur ein Ausbildungs-, sondern vor allem ein Bildungsthema! Denn der Staat, in dem wir leben, ist die Gesellschaft, die wir bilden, und das heißt, es geht um Zusammenhänge und Grenzen, die wiederum erlebt und ausgehalten, die eingehalten und gestaltet werden wollen.

Dienst mit ELW

Bei dem Dienst am 14. Februar 2020 wurde den Hellingster Kameradinnen und Kameraden der ELW der Samtgemeinde Hambergen vorgestellt.
Eine ausführliche Einweisung erfolgte durch die Kameradin J. Buse und Kamerad M. Koop aus Hambergen.
Das Interesse einer Kameradin und eines Kamerad wurde geweckt die sich somit am Dienstabend der ELW Gruppe angeschlossen haben.

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Bornreihe am 14.02.2020

Am Freitag, den 14.02.2020, findet für alle Mitglieder der Ortsfeuerwehr Bornreihe, in der Gaststätte Heidehof in Verlüßmoor die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung finden sich unter Anderem Berichte der verschiedenen Bereiche (aktive Wehr, Jugendabteilung, Erntefest etc.) des vergangenen Jahres, Ehrungen, Beförderungen und diverse Wahlen. Interessierte finden weitere Informationen, insbesondere Termine in Bezug auf kommende Dienste auch auf der Homepage der Ortsfeuerwehr Bornreihe

„Wahlmarathon in Lübberstedt“

Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Wolfgang Weigert die diesjährige Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lübberstedt. Dazu konnte er 17 aktive Kameraden und 18 Mitglieder der Altersabteilung und fördernde Mitglieder, sowie den Gemeindebrandmeister Jens Bullwinkel und seinen Stellvertreter Frank Steen, den Samtgemeindebürgermeister Reinhard Kock und den Ortsbürgermeister Dieter Langmaack begrüßen.

Wolfgang Weigert berichtete, dass das Einsatzgeschehen im vergangen Jahr mit 10 Einsätzen erfreulicherweise nicht so groß war, trotzdem an 68 Tagen eine umfangreichen Aus- und Weiterbildung lief. Besonders hervorzuheben sind dabei die überörtliche CSA-Ausbildung zusammen mit der Ortsfeuerwehr Hambergen und die neu eingerichtet „Einsatzleitung Ort“ der Samtgemeindefeuerwehr Hambergen, mit der zweimal geübt wurde. Außerdem wurden erfolgreich die Lehrgänge zum Truppführer (Brian Hünken) und zum Zugführer (Frank Steen) absolviert.

Aber auch die Pflege der Kameradschaft ist nicht zu kurz gekommen, so wurde unter anderem eine Bustour nach Lüneburg und zum Schiffshebewerk Scharnebeck zusammen mit den fördernden Mitgliedern im August durchgeführt.

Aus der Lübberstedter Ortsfeuerwehr sind Frank Steen zum Stellvertretenden Gemeindebrandmeister und Olaf Marggraff zum Gemeindesicherheits- und -atemschutzbeauftragten gewählt worden, außerdem ist Max Steen zum Gruppenführer der Jugendfeuerwehr Axstedt wiedergewählt worden.

Und im Dezember ist die neue Website der Gemeindefeuerwehr Hambergen (www.feuerwehr-hambergen.de) an den Start gegangen, mit der jetzt alle sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde gemeinsam auftreten.

Bei den Grußworten der Gäste betonten sowohl der Samtgemeindebürgermeister Reinhard Kock als auch der Vorsitzende des Lübberstedter Erntedankfestkomitees Matthias Schulz die starke Verbundenheit der Feuerwehrkameraden mit ihrem Ort und die hohe Wertschätzung, die die Freiwillige Feuerwehr genießt. Dass aber vermehrt Gewalt gegen Einsatzkräfte ausgeübt wird, darf in keinster Weise toleriert werden!

Dann ging es zum umfangreichsten Tagespunkt des Abends, den Wahlen, die aber in bewährter Art und Weise kurz und knapp erledigt werden konnten: Wiedergewählt wurden Jan Lütjen zum Gruppenführer, Tjorben Prigge zum Stellvertretender Gruppenführer, Brian Hünken zum Atemschutzbeauftragten, Burkhard Prigge zum Gerätewart, Michael Berner zum Stellvertretender Gerätewart und Hendrik Weigert zum Funkobmann. Da er das Amt des Gemeindesicherheits- und -atemschutzbeauftragten übernommen hat, stand Olaf Marggraff nicht zur Wiederwahl. Als neuer Sicherheitsbeauftragter wurde daher Torben Berner vorgeschlagen, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Zum Schluss musste noch ein neuer Kassenprüfer bestellt werden, was aber mit Jörg Wilhelms ebenfalls schnell und umstandslos gelang.

Damit näherte sich die Jahreshauptversammlung schnell ihrem Ende: Olaf Marggraff wurde von Wolfgang Weigert zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert, außerdem bekam er als Anerkennung für seine geleistete Arbeit einen Präsentkorb. Die zweite Beförderung (von Brian Hünken zum Oberfeuerwehrmann) wird, weil er am heutigen Abend nicht dabei sein konnte, bei der UVV-Belehrung am 10. Februar nachgeholt. Schließlich wurde Lutz Garcke von Jens Bullwinkel zum Oberlöschmeister befördert und für die Unterstützung bei der Bewirtung am heutigen Abend erhielten Renate Weigert und Nicole Marggraff jeweils einen Blumenstrauß.

So konnte Ortsbrandmeister Wolfgang Weigert, trotz des umfangreichen Programms, bereits um 20.44 Uhr die Versammlung beenden und zum gemütlichen Teil des Abends überleiten.

In der Ortsfeuerwehr Lübberstedt sind 21 aktive Kameraden, 3 Kameraden in der Jugendfeuerwehr Axstedt, 9 Kameraden in der Aktiven Altersabteilung und 189 fördernde Mitglieder; insgesamt also 222 Mitglieder.