Gründung der „Blaulichtbande“ der SG Hambergen

Am Sonntag, den 15.02.2026 war es endlich soweit:

Die Gründung der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde konnte vollzogen werden. Dafür waren geladene Gäste aus der Politik und den Feuerwehren in die Uwe-Brauns Halle gekommen. Dabei begrüßte der Gemeindebrandmeister Jens Bullwinkel besonders den Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns, den Kreisbrandmeister Jan Hinken, den Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Finken sowie die Gemeindejugendfeuerwehrwartin Catharina Puckhaber, welche zu kurzen Begrüßungsreden ans Rednerpult gebeten wurden.

In der Begrüßung wurde nochmal auf die Gründung der Kinderfeuerwehr eingegangen. Somit verfügt jetzt jede der Mitgliedskommunen des Landkreises Osterholz über eine eigene Kinderfeuerwehr.

Nach der offiziellen Gründung durch den Samtgemeindebürgermeister konnten sich die Gründungskinder der Blaulichtbande über verschiedene Geschenke freuen. Im Vorfeld der Gründung hatten Firmen und das „Winfest an`n Moor“ dem Team der Kinderfeuerwehr schon Spenden zukommen lassen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.

Nach dem offiziellen Teil lud der Gemeindebrandmeister alle anwesenden Gäste zum Familiennachmittag ein. Es stand ein großes Kuchenbuffet, welches alle sieben Ortswehren zusammengestellt hatten, bereit. In der Halle hatten die vier Jugendwehren insgesamt sieben Stationen vorbereitet, an denen ca. 200 Kinder zum Thema Feuerwehr ihr Geschick testen konnten.

Auch drei Hüpfburgen und ein Zelt zum Kinderschminken standen bereit, um allen Gästen ein kurzweiligen Nachmittag ermöglichen zu können.

Vor der Halle hatten Einsatzkräfte drei Fahrzeuge platziert. Hier konnte die Technik bestaunt werden. Auch hier konnte ein großes Interesse an der Feuerwehrarbeit festgestellt werden.

Somit möchten wir uns bei allen Beteiligten, allen Helfern und Spendern und natürlich beim neuen Betreuerteam der Kinderfeuerwehr recht herzlich bedanken. Es war eine mehr als gelungene Veranstaltung! Außerdem wünschen wir unseren neuen „Familienmitgliedern“, den Kindern der Blaulichtbande, viel Spaß und Freude bei Ihren Diensten und Veranstaltungen.

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf 2026

Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf am Samstag, den 07. Februar 2026 konnte der stellvertretende Ortsbrandmeister Sebastian Suhling 40 Personen in der Schützenhalle in Oldendorf, davon 17 Mitglieder der Einsatzabteilung, begrüßen. Besondere Gäste waren der Bürgermeister der Gemeinde Holste Dieter Gloddek, der Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns und Lutz Garcke als Stellvertretender Gemeindebrandmeister.

In seinem Jahresbericht konnte Sebastian Suhling von 25 Einsätzen im Jahr 2025 berichten, die sich auf 7 Brandeinsätze, 13 Hilfeleistungen und 5 Umzugsabsicherungen aufteilen. Neu war das im Rahmen der möglichen Fusion der Ortsfeuerwehren Holste-Oldendorf und Holste-Hellingst seit dem 01. Januar 2025 alle Dienste und Einsätze gemeinsam durch die beiden Ortsfeuerwehren absolviert werden. Zu den Brandeinsätzen zählte unter anderem ein Treckerbrand in Oldendorf, der auf ein Stallgebäude übergegriffen hat, sowie ein Großbrand in Verlüßmoor. Aber auch die fünf Umzugsabsicherungen stellen den gesellschaftlichen Wert der Ortsfeuerwehr hervor, ohne die die begleiteten Veranstaltungen nicht möglich gewesen wären. Besonders hervorgehoben wurden die Wettbewerbe, die im Sommer in Oldendorf durchgeführt wurden. Insbesondere die ersten beiden Platzierungen der gemischten Gruppen der Ortsfeuerwehren aus Hellingst und Oldendorf machen Stolz und zeigten die Motivation, die von den Kameraden und Kameradinnen gelebt werden in der gesamten gemeinsamen Dienstzeit. Das Dienstjahr 2025 war darüber hinaus von insgesamt 53 Diensten und weiteren Veranstaltungen geprägt.

Nach dem Jahresbericht wurde durch die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf einstimmig beschlossen, dass das Ortskommando der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf beauftragt und ermächtigt wird, gemeinsam mit dem Ortskommando der Ortsfeuerwehr Holste-Hellingst und der Verwaltung der Samtgemeinde Hambergen alle notwendigen Maßnahmen für eine Fusion der Ortsfeuerwehren Holste-Hellingst und Holste-Oldendorf zu einer Ortsfeuerwehr Holste mit Auslegung zu einer Stützpunktfeuerwehr zu ergreifen und abschließend durchzuführen.

Diese Zustimmung zeigte deutlich, dass die Einsatzabteilung den eingeschlagenen Weg unterstützt, jedoch noch weitere Planungen notwendig sind. Die Ortsfeuerwehr Holste-Hellingst muss diesem Beschluss auf ihrer noch Ausstehenden Jahreshauptversammlung ebenfalls noch zustimmen.

Von links nach rechts: Bürgermeister der Gemeinde Holste Dieter Gloddek, Mirko Antholz, Joshua Tienken, Sandrine Niehues, stellv. OrtsBM Sebastian Suhling, stellv. Gemeindebrandmeister Lutz Garcke, Jürgen Tienken, Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns

Alle Kameraden der Einsatzabteilung wurden anschließend mit den neuen Dienstgradabzeichen des Landes und den damit einhergehenden neuen Dienstgeraden ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden Mirko Antholz, Joshua Tienken, Sebastian Suhling und Jürgen Tienken durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Lutz Gracke zu den nächsthöheren Dienstgraden befördert. Neben der Verleihung der Dienstgrade wurden langjährige Mitglieder der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf geehrt. Für 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Günter Höljes geehrt. Olaf Puvogel und Ulf Schnackenberg wurden jeweils für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft geehrt. Aus der Einsatzabteilung wurden Burkhard Antholz (40 Jahre) und Sandrine Niehues (25 Jahre) geehrt. Durch das Ortskommando wurde dem Stellvertretenden Ortsbrandmeister Sebastian Suhling ein Präsentkorb überreicht, für die Leistungen in seiner kommissarischen Funktion des Ortsbrandmeisters. Alle Geehrten und Beförderten wurden mit einem „Gut Wehr“ gewürdigt.

Der Samtgemeindebürgermeister dankte zum Abschluss den Einsatzkräften für ihre geleistete Arbeit und lobte den Zusammenhalt und wünscht der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf alles Gute für das Jahr 2026.

Im Anschluss an die Versammlung folgte das traditionelle Fisch- und Schnitzelbuffet.

Gründung einer Kinderfeuerwehr

Das Gemeindekommando der Samtgemeindefeuerwehr Hambergen hat beschlossen, dass im Jahr 2026 eine eigene Kinderfeuerwehr auf Ebene der Samtgemeinde Hambergen gegründet wird.

Als Gründungstermin der „Blaulichtbande“ ist Sonntag, der 15.02.2026 vorgesehen. Im Rahmen eines Familienfestes soll dann die Gründung in der Uwe-Brauns-Halle in Hambergen vollzogen werden.

Interessierte Kinder können ab dem 01.01.2026 unter der Mail-Adresse kinderfeuerwehr@feuerwehr-hambergen.de gemeldet werden. Hierzu sind Kinder (Stichtag 15.02.2026) im Alter zwischen sechs und zehn Jahren herzlich willkommen. Da ein hoher Zuspruch an Interessensbekundungen erwartet wird, werden wir eine Interessentenliste erstellen. Zum 01.02.2026 werden dann die Eltern angeschrieben, deren Kind als Gründungsmitglied vorgesehen ist. Die „übrigen“ Kinder werden dann in einer Warteliste geführt.

Es können Kinder aus allen Ortschaften der Samtgemeinde Hambergen angemeldet werden (wir wollen bewusst Kinder aus jedem Einzugsgebiet der sieben Ortswehren dabeihaben).

Die „Dienste“ finden außerhalb der Ferienzeiten immer Mittwoch von 16:00 bis 17:30 Uhr im vierzehntägigen Wechsel der beiden Gruppen A und B statt. Jede Gruppe hat eine Gruppengröße von 15 Kindern, damit wir eine qualifizierte und ausreichende Betreuung der Kinder sicherstellen können.

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die bekannten Ansprechpartner der Ortsfeuerwehren, der Gemeindebrandmeister und natürlich auch das Betreuerteam gerne zur Verfügung.

🌳 Baumpflanzchallenge – wir sind dabei! 🌳

Der MTV Lübberstedt hat die Ortsfeuerwehr Lübberstedt zur Baumpflanzchallenge nominiert – und selbstverständlich haben wir uns nicht zweimal bitten lassen. 🚒💪

Wo könnte ein Baum schöner wachsen als an unserem idyllischen Osterfeuerplatz? Genau dort haben wir ihn untergebracht – und weil wir ja schließlich Feuerwehrleute sind, durfte natürlich auch der Atemschutz nicht fehlen. Man weiß ja nie, welche „Gefahrstoffe“ beim Graben lauern… 😉🌱

Mit vereinten Kräften, ein bisschen Muskelarbeit und einer Portion Spaß steht nun unser neuer Baum und darf kräftig Wurzeln schlagen. 🌳🔥

Damit die Challenge weiter wächst wie unser Bäumchen, nominieren wir hiermit:
👉 die Ortsfeuerwehr Axstedt
👉 die Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf
👉 die Ortsfeuerwehr Holste-Hellingst

Also, liebe Kameradinnen und Kameraden: Ran an die Spaten – wir sind gespannt, wo eure Bäume ein neues Zuhause finden! 🌍💚

Ankündigung Gemeindewettbewerb am 28. Juni 2025 in Oldendorf

Am Samstag, den 28. Juni 2025 finden die jährlichen Gemeindewettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehr Hambergen in Oldendorf an der Schützenhalle statt. Ab 14:00 Uhr beginnt für 11 Gruppen aus den Alters- und Einsatzabteilungen der Wettbewerb. Wer wird die schnellste Gruppe und wer bleibt fehlerfrei? Um ca. 18:00 Uhr zur Siegerehrung wird es einen Gewinner geben. Parallel findet auch auf dem Platz der Wettbewerb der vier Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde statt.

Kommt vorbei und seht welche Leistungen die Feuerwehren zeigen! Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Kaffeetafel, Bratwurst, Pommes und Getränken. Der Gerätewagen Logistik wird als neuestes Fahrzeug im Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Hambergen präsentiert.

🚧Hinweis: Die Straße „Zum Neuen Esch“ ist zwischen „Hellingster Weg“ und Schützenhalle für den Kraftverkehr gesperrt. Eine Anfahrt mit PKW ist nur über die „Stedener Straße“ möglich.

Heißausbildung 2025 Ritterhude/ Hambergen

Eine gemeinsame Heißausbildung in einem sogenannten Brandübungscontainer führten die Gemeindefeuerwehren Ritterhude und Hambergen am Ritterhuder Feuerwehrhaus durch. An drei Tagen galt es für insgesamt rund 90 Atemschutzgerätträger, ihr Wissen und und Können im Bereich Brandbekämpfung erweitern zu können.

Das Ausbilderteam, welches sich aus erfahrenen Einsatz- und Führungskräften aus beiden Kommunen zusammensetzte, hatte sich ein heißes Programm ausgedacht und erstellt: So hatte jeder Teilnehmer zu Beginn einen Gesundheitscheck zu absolvieren, bevor er sich mit dem bereitgestellten Equipment ausrüsten konnte. Dann ging es zur Anmeldung bei der sogenannten Atemschutzüberwachung, welche die Übung per Funk überwachte.

An der nächsten Station, der Vorausbildung, wurde dem Trupp dann das korrekte Vorgehen in einen vermeintlichen Brandraum nähergebracht. Das Türmanagement und das richtige Arbeiten mit dem Hohlstrahlrohr sind unter Umständen Überlebenswichtig.

Dann ging es in die heiße Phase: Gemeinsam mit einem Ausbilder wurde das Vorgehen kurz abgeklärt und dann ging es zu einem angenommenen Kellerbrand in den Brandcontainer. Im Container erwarteten den Trupp jeweils verschiedene „Überraschungen“. Ob Durchzündung im Brandraum, von Flammen beaufschlagte Gasflaschen, Feuer unter der Zugangstreppe, brennenden Gegenständen, usw.

Hier zeigte sich wie wichtig der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr auf die Brandbekämpfung und damit auch auf die Hitzeentwicklung wurde. Die dynamische Hohlstrahlführung und das schnelle Eingreifen bei Situationsänderungen wurden den Trupps eindrucksvoll beigebracht.

Nach dem Übungsende ging es gemeinsam wieder ins Freie. Nach dem Abkühlen und Erfrischen der Teilnehmer ging es zur Nachbesprechung. Hier konnte der jeweilige Ausbilder in Ruhe mit dem Trupp das Vorgehen, die Eindrücke und eventuelle Fehler nachbesprechen.

Teilnehmer und Ausbilder waren begeistert, mit welcher Motivation und Begeisterung dieses „heiße“ Wochenende angenommen wurde. Alle waren sich einig, wie wichtig solche Ausbildungseinheiten für die Feuerwehrarbeit sind. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen war durchgehend von höchster Kameradschaft und Hilfsbereitschaft geprägt. Das ist es, was Feuerwehrarbeit ausmacht!

Ein großes Dankeschön geht hier an die Ausbilder, welche sehr viel Freizeit und Schweiß geopfert haben, damit es eine solch erfolgreiche Ausbildungseinheit wird.

Hier ein paar Eindrücke:

Osterfeuer 2025

Auch in diesem Jahr freuen sich viele Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Hambergen auf die traditionellen Osterfeuer. Dazu gehören wir Feuerwehren auch, einige unserer Ortsfeuerwehren sind selbst Ausrichter solch einer Brauchtumsveranstaltung.

Damit alle Beteiligten und Anwohner Freude an den Brauchtumsfeuern haben gilt es einiges zu beachten. So ist jedes Osterfeuer genehmigungspflichtig. Bis zum 11.04.2025 ist eine Anfrage beim Ordnungsamt der Samtgemeinde Hambergen mit anschließender Genehmigung erforderlich. Nur so erlangen wir Feuerwehren, die integrierte Regionalleitstelle, die Polizei und die Verwaltung die erforderliche Kenntnis über die Standorte der einzelnen Osterfeuer.

Weitere Auflagen sind unbedingt zu beachten:

  • Bei langanhaltender extremer Trockenheit und bei starkem Wind ist das Abbrennen zu unterlassen.
  • Die Anlieferung des Brennmaterials ist vom Veranstalter zu überwachen. Es sind ausschließlich Gestrüpp, Totholz, Baum- und Strauchschnitt und kleinere Stammhölzer als Brennmaterial zugelassen. Das Brennmaterial soll möglichst trocken sein.
  • Osterfeuer dürfen nur an dafür geeigneten Plätzen errichtet werden. Der Platz muss eine feste und gesicherte Zuwegung haben.
  • Das Feuer darf nicht mit Flüssigbrennstoffen oder anderen Abfällen in Gang gesetzt oder unterhalten werden.
  • Das Abbrennen ist von der verantwortlichen Person zu beaufsichtigen und so zu steuern, dass das Feuer ständig unter Kontrolle bleibt.
  • Durch den Rauch darf der Verkehr nicht behindert und niemand, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, belästigt werden.
  • Gefahrbringender Funkenflug ist zu unterbinden.
  • Vorgegebene Abstände zu Baumbeständen, Gebäuden, Wohnhäusern (insbesondere zu reetbedachten Gebäuden) sind unbedingt einzuhalten.
  • Feuer und Glut müssen vor dem Verlassen der Feuerstelle gelöscht werden. Ansonsten ist eine Brandwache zu stellen.
  • Zum Schutz der Tierwelt soll die Annahme von Brennmaterial frühestens 14 Tage vor der Veranstaltung starten, eine Umschichtung des Brennmaterials hat am Tag des Abbrandes zu erfolgen
  • Die Größe eines Osterfeuers soll die Größe von 150 m³ nicht überschreiten.
  • Es ist verboten Hausmüll (Papier, Kunststoffe, usw.) sowie Sperrmüll (Möbel, Altreifen, Baustellabfälle, Teerpappe, lackiertes Holz, usw.) zu verbrennen.

24 Stunden Dienst der Jugendfeuerwehr Axstedt

Am Wochenende vom 29. auf den 30. März 2025 fand bei der Jugendfeuerwehr Axstedt der jährliche 24-Stunden-Dienst statt, bei dem die Jugendlichen und Betreuer eine Nacht im Feuerwehrhaus verbrachten. Am Samstag um 12:00 Uhr trafen sich die Mitglieder am Feuerwehrhaus und richteten zunächst ihre Schlafplätze mit Feldbetten und Schlafsäcken ein. Jedes Mitglied erhielt einen Pager, über den sie zu Übungen alarmiert wurden. Das Pager-System wurde uns von der Firma Feuerwehrstore.de zur Verfügung gestellt. 

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Die erste Übung führten die Mitglieder am Löschteich in Oldendorf durch, bei der zwei Feuertonnen gelöscht werden mussten. Zuerst stellten die Jugendlichen die PFPN (Tragkraftspritze) bereit und kuppelten eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Löschteich. Anschließend wurde der Löschangriff mit zwei C-Rohren durchgeführt. Nach Abschluss der Übung reinigten die Jugendlichen die eingesetzten Geräte und machten das Fahrzeug wieder einsatzbereit.

Es folgte eine Theorieeinheit zum Thema Atemschutz. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Abendessen. Kurz danach wurden die Mitglieder erneut per Pager zu einer zweiten Übung gerufen. In der vernebelten Waschhalle der Ortsfeuerwehr Hambergen galt es, eine vermisste Person zu suchen. Die Jugendlichen nahmen einen Innenangriff mit einem C-Rohr vor und fanden die vermisste Person (Dummy) im Kofferraum eines Mannschaftstransportwagens. Nach der Personenrettung wurde eine Abluftöffnung geschaffen und ein Druckbelüfter aufgestellt, um die Halle rauchfrei zu machen. Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus in Axstedt fand ein Filmabend statt. Am Sonntagmorgen nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die Schlafplätze abgebaut und das Feuerwehrhaus aufgeräumt. Kurz darauf wurden die Mitglieder per Pager zu einer weiteren Übung gerufen: Das Feuerwehrmaskottchen der Feuerwehr Axstedt war auf einen Baum geklettert und konnte nicht mehr selbst herunterkommen. Die Jugendlichen retteten das Maskottchen mit einer 2-teiligen Steckleiter.

Bevor der Dienst beendet wurde, wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Solltet ihr zwischen 10 und 18 Jahren alt sein, könnt ihr gerne einen Dienst der Jugendfeuerwehr Axstedt besuchen. Der Dienst findet alle zwei Wochen mittwochs (in den geraden Kalenderwochen) um 18:00 Uhr am Feuerwehrhaus Axstedt statt. Auch die Jugendfeuerwehren aus Bornreihe, Hambergen und Vollersode freuen sich über euren Besuch. Die genauen Dienstzeiten sind den jeweiligen Seiten zu entnehmen.

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf

Ortsbrandmeister Marcus Puckhaber konnte zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf am Samstag, den 01. Februar 2025 in der Oldendorfer Schützenhalle 44 Personen begrüßen, davon 19 Mitglieder aus der Einsatzabteilung. Besondere Gäste waren der Bürgermeister der Gemeinde Holste, Dieter Gloddek, der Samtgemeindebürgermeister, Gerd Brauns und Volker Stelljes als Vertreter vom Kreisfeuerwehrverband.
Marcus Puckhaber konnte von insgesamt 15 Einsätzen, davon sechs Brandeinsätze, aus dem Jahr 2024 berichten. Besonders hervorgehoben wurden dabei unter anderem der Gebäudebrand in Hambergen bei dem durch die Oldendorfer Einsatzkräfte die Wasserversorgung für die Drehleiter aufgebaut wurde. Aber auch der Brand einer Ballenpresse hielt die Einsatzkräfte im Atem, bei der nur mit vollem Einsatz der Kräfte ein Übergreifen auf dem Wald verhindert werden konnte.
Das Dienstjahr 2024 war besonders geprägt von der praktischen Ausbildung. Die jährlichen Veranstaltungen Ostern, Umwelttag und das Laternelaufen wurden für die Oldendorfer Bürger ausgerichtet und sehr gut angenommen. Ebenso wurde an den Wettbewerben und den Funkübungen teilgenommen.
Nach über 25 Jahren im Ortskommando und seit 2010 in der Funktion des Ortsbrandmeisters stellte Marcus Puckhaber sein Amt zur Verfügung. Die Versammlung erhob sich nach seinen Worten und dankte ihn unter Applaus für seine besondere Leistungen für die Ortsfeuerwehr und für die geleistete Arbeit und das Engagement für die Oldendorfer. Leider konnte jedoch auf der Jahreshauptversammlung keine Neubesetzung für den Ortsbrandmeister gefunden werden. Auch der Stellvertretende Gerätewart Olaf Schweigert stellte sein Amt zur Verfügung. Hier konnte einstimmig Nils Nördemann als Nachfolger gewählt werden.
Mirko Antholz und Jared Niehues konnten jeweils zum Feuerwehrmann befördert werden, Joshua Tienken wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Neben der Beförderung wurden für langjährige Mitgliedschaft Siegfried Kopka (70 Jahre), Klaus Hülseberg und Erich Schnackenberg (jeweils 50 Jahre) und Christina Puckhaber sowie Uwe Hach (jeweils 25 Jahre in Abwesenheit) geehrt. befördert. Alle Geehrten und Beförderten wurden mit einem „Gut Wehr“ gewürdigt.

Von links nach rechts: Bürgermeister der Gemeinde Holste Dieter Gloddek, Samtgemeinde Bürgermeister Gerd Brauns, Klaus Hülseberg, Erich Schnackenberg, stellv. OrtsBM Sebastian Suhling, OrtsBM Marcus Puckhaber, Volker Stelljes


Der Samtgemeindebürgermeister dankte den Einsatzkräften für ihre geleistete Arbeit und lobte den Zusammenhalt und wünscht der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf alles Gute für das Jahr 2025. Er stellt nochmals heraus, dass es für die mögliche Fusionierung der Feuerwehren Holste-Oldendorf und Holste-Hellingst kein Druck von Seiten der Verwaltung erfolgt und die Fusionierungsgespäche, die sich noch am Anfang befinden, so weit wie möglich in Eigenregie der Ortsfeuerwehren erfolgen sollen.
Im Anschluss an die Versammlung folgte das traditionelle Fisch- und Schnitzelbuffet.

Von links nach rechts: Samtgemeinde Bürgermeister Gerd Brauns, Joshua Tienken, Mirko Antholz, Nils Nördemann, Jared Niehues, OrtsBM Marcus Puckhaber, stellv. OrtsBM Sebastian Suhling, Bürgermeister der Gemeinde Holste Dieter Gloddek

Einsatzübung Gebäudebrand mit vermissten Personen

Am Donnerstagabend, den 30. Januar 2025 wurden die Ortsfeuerwehren Lübberstedt, Holste-Hellingst und Holste-Oldendorf sowie die Einsatzleitwagengruppe der Samtgemeinde um 18:21 Uhr zu einen gemeldeten Gebäudebrand zur Schützenhalle nach Oldendorf alarmiert. Ebenfalls wurde zur Stärkung der Zusammenarbeit die DRK-Bereitschaft aus Hambergen zu dieser Übung einbezogen.
Große Bereiche der Schützenhalle wurden mittels Nebelmaschine vollkommen verraucht, so dass eine Sichtweite von wenigen Centimetern nur vorlag. Zwei Personen in Form von Puppen waren in den verrauchten Bereich vermisst. Zwei weitere Personen waren zusätzlich in einem rauchfreien und sicheren Bereich eingeschlossen, konnten jedoch diesen nicht mehr verlassen. Des Weiteren lag im Außenbereich ein Schadfeuer in einem Feuerkorb vor, welches es zu bekämpfen galt.


Die ersteintreffenden Kräfte konnten an der Einsatzstelle eine Person mit einer augenscheinlichen Kopfverletzung antreffen, die von einer Verpuffung in der Heizungsanlage berichtete und dass sich noch vier Personen in der Schützenhalle befinden. Ein erster Trupp unter Atemschutz ging in die Halle zur Rettung der vermissten Personen vor. Parallel wurde die Wasserversorgung über einen nahegelegenen Bohrbrunnen aufgebaut und die Einsatzstelle mit mehreren Lichtmasten ausgeleuchtet. Der eingesetzte Trupp zur Menschenrettung konnte zeitnah eine erste Puppe auffinden und ins freie Retten. Diese musste anschließend gemeinsam von den Sanitätern der Bereitschaft und den Einsatzkräften der Feuerwehr versorgt werden. Die zweite vermisste Person konnte unmittelbar danach aufgefunden werden und wurde ebenfalls im Anschluss erstversorgt.
Ein zweiter Trupp unter Atemschutz ging zunächst zur Betreuung und anschließenden Rettung der eingeschlossenen Personen vor. Nachdem Belüftungsmaßnahmen eingeleitet waren und die Rettungswege rauchfrei waren, konnten auch die zwei Personen aus dem Objekt gerettet werden.


Insgesamt waren vier Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Einsatz. Nach einer Stunde konnte die Übung mit der Rettung und letzten Belüftungsmaßnahmen beendet werden. Bei der Nachbesprechung in der Schützenhalle wurde festgestellt, dass die Menschenrettung zeitnah erfolgen konnte und die Kräfte- und Aufgabeneinteilung an der Einsatzstelle schnell erfolgen konnte. Die gesammelten Erfahrungen und das Feedback werden dazu beitragen, die Einsatzbereitschaft und Effektivität der Feuerwehr weiter zu optimieren.
Ein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und den drei darstellenden Verletzten bzw. eingeschlossenen Personen sowie den Schützenverein Oldendorf für die zur Verfügungstellung der Schützenhalle.