Verkehrsunfall

Die Ortsfeuerwehren aus Oldendorf und Hellingst wurden zu einem Verkehrsunfall auf der Oldendorfer Landstraße Höhe Klinkerstraße alarmiert. Ein PKW ist aus Richtung Hambergen kommend in der Kurve gegen einen Baum geprallt und auf einem angrenzenden Feld zum Stehen gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die Fahrzeugführerin den PKW bereits eigenständig verlassen und wurde unmittelbar durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut. Die Aufgaben der Feuerwehr begrenzten sich somit auf die Absicherung der Einsatzstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes. Zusätzlich wurden ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen. Die Oldendorfer Landstraße war während des Einsatzes komplett gesperrt.

Baumschäden durch Gewitter

Die Ortsfeuerwehren aus Oldendorf und Hellingst wurden in Folge eines Gewitters zu insgesamt drei verschiedenen Einsätzen alarmiert. Noch während des Gewitters wurde ein Baum auf der Axstedter Straße in Oldendorf gemeldet. Der aufgefundene Baum am Ortsausgang wurde mittels Kettensäge durch die Einsatzkräfte zerkleinert und im Seitenraum abgelegt. Im weiteren Verlauf der Axstedter Straße befand sich ein weiterer Baum auf der Straße, der bereits durch die Ortsfeuerwehr Axstedt beseitigt wurde. Am frühen nächsten Morgen wurde um 05:13 Uhr ein Baum in der Straße Am Balken in Hellingst gemeldet. Eine letzte Alarmierung folgte um 08:10 Uhr als ein Baum auf Carport in Hellingst gemeldet wurde. Ein größerer Ast wurde ebenfalls mittels Kettensäge zerkleinert und der Carport wieder passierbar gemacht.

Feuer auf landwirtschaftlichen Anwesen

Zu einem gemeldeten Brand eines Boxenlaufstalles wurden die Ortswehren aus Oldendorf, Hellingst, Lübberstedt und Hambergen mit dem Stichwort F03 – Brennt Boxenlaufstall nach Oldendorf in die Axstedter Straße alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde das Stichwort auf F04 Großbrand erhöht. Dadurch wurden auch die Ortswehren Axstedt, Vollersode und Bornreihe sowie der ELW 2 des Landkreises und weitere Einheiten des Rettungsdienstes dazu gerufen.

Ein im Stall abgestellter Trecker war in Brand geraten, das Feuer griff auf den mit Mutterkühen voll besetzten Stall über. Die Besitzer und auf den Brand aufmerksam gewordenen Nachbarn konnten schon vor Eintreffen der Einsatzkräfte sämtliche Tiere auf eine angrenzende Weide schaffen, so dass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Der Hofbesitzer wurde jedoch auf Grund einer möglichen Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst versorgt.

Zur Brandbekämpfung und Riegelstellung wurden insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz, mit 4 C-Rohren und einen B-Rohr eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über zwei Unterflurhydranten und einen Löschwasserbehälter sichergestellt.

Nach der Brandbekämpfung wurde der ausgebrannte Trecker mittels der Winde vom Rüstwagen aus dem betroffenen Objekt gezogen und die betroffenen Bereiche mittels Wasser und Netzmittel nochmals gekühlt. Durch den zügigen Einsatz konnte eine Brandausbreitung verhindert werden und das Einsatzstichwort wieder auf F03 reduziert werden. Der Schaden am Gebäude war auf den vorderen Bereich begrenzt, so dass eine Teilnutzung für den landwirtschaftlichen Zweck im Nachgang möglich war. Insgesamt waren fast 90 Einsatzkräfte der Samtgemeindefeuerwehr sowie mehrere Einheiten des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort.

Link zum Video-Beitrag von Nonstopnews (extern)

Baum auf Straße

Während eines nächtlichen Gewitters wurden die Ortsfeuerwehren Holste-Hellingst und Holste-Oldendorf zu einem Baum auf Straße auf der Oldendorfer Landstraße zwischen Oldendorf und Lübberstedt alarmiert. Der Streckenabschnitt wurde durch die Einsatzkräfte zunächst ohne Feststellung abgefahren. Durch die beiden Ortswehren wurden daraufhin zwei weitere mögliche Streckenabschnitte kontrolliert, die Ähnlichkeiten zu der Ortsbeschreibung haben.

Am Ortseingang zu Axstedt wurde dann ein Baum auf der Oldendorfer Straße gefunden, der die Straße halbseitig blockierte. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerkleinert und in dem Seitenraum abgelegt. Die Einsatzstelle konnte nach 10 Minuten wieder verlassen werden.

F 01 -Kleinbrand-

Am Morgen des 15. Mai 2025 wurde die Ortsfeuerwehr Hellingst gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Oldendorf um 05:32 Uhr zu einem Grasnabenbrand alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Schwelbrand eines rund 5 Quadratmeter großen Haufens handelte, der mit starker Rauchentwicklung einherging.

Unverzüglich wurde mit der Kühlung des Haufens begonnen, um ein Übergreifen der Glutnester zu verhindern. Aufgrund der kompakten Materiallagerung war ein effektives Ablöschen jedoch nur bedingt möglich. Daher wurde ein Landwirt zur Unterstützung gerufen, der den Haufen mit seinem Gerät fachgerecht auseinanderzog.

Die Wasserversorgung stellte sich als herausfordernd dar, da sich die nächsten Hydranten in größerer Entfernung befanden. Dank der beiden wasserführenden Fahrzeuge vor Ort konnte dennoch eine durchgehende Versorgung sichergestellt werden: Ein Fahrzeug versorgte das zweite mit Löschwasser und fuhr im Anschluss zum nächsten Hydranten, um Wasser nachzuführen.

Nach dem Auseinanderziehen des Brandguts konnten die versteckten Glutnester gezielt abgelöscht werden. Besonders hilfreich war hierbei der Einsatz der Drohne mit Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Hellingst. Mit ihrer Hilfe konnten verbleibende Glutnester lokalisiert und gezielt bekämpft werden. So wurde sichergestellt, dass keine Rückzündungen mehr möglich waren.

Nach dem Rückbau der eingesetzten Mittel war der Einsatz gegen 08:10 Uhr beendet. Dank des schnellen Eingreifens und der guten Zusammenarbeit beider Ortsfeuerwehren konnte ein Ausbreiten des Brandes erfolgreich verhindert werden.

Türnotöffnung für Rettungsdienst

In den frühen Morgenstunden des 26.02.2025 wurden die Ortsfeuerwehren Hellingst und Oldendorf zu einer Türnotöffnung alarmiert. Eine ältere Person litt unter akuter Atemnot, doch der Zugang zum Haus war für den Rettungsdienst nicht möglich.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort öffneten die Feuerwehrkräfte ein Tor am Zaun, um den Sanitätern den Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes wurde die Person durch die Kameraden der Feuerwehr betreut.

Nachdem die medizinische Versorgung im RTW übernommen wurde, verschloss die Feuerwehr das Tor wieder und konnte den Einsatz um 06:00 Uhr beenden.

Baum auf Straße

Am 06.01.2025 wurden aufgrund eines durchziehenden Sturmtiefs die Ortsfeuerwehren Lübberstedt, Hambergen, Bornreihe, Vollersode, Hellingst und Oldendorf zeitversetzt ab 17:29 Uhr zu insgesamt zehn Einsatzstellen mit dem Stichwort „H01 – Baum auf Straße“ alarmiert. Bei allen Einsatzstellen galt es umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste von den Straßen zu entfernen, damit die jeweiligen Straßen wieder ungehindert nutzbar waren.

Hier ein paar Einsatzbilder:

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S 01-Tragehilfe

Am frühen Neujahrsmorgen wurden die Ortsfeuerwehren Holste-Oldendorf und Holste-Hellingst zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in Oldendorf alarmiert. Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst beim Tragen einer gestürzten Person durch ein enges Treppenhaus vom 1. Obergeschoss zum Rettungswagen. Der Einsatz für die Feuerwehr war nach 30 Minuten beendet.

Rundballenbrand

Die Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf wurde in der Nacht zum Samstag, den 05. Oktober um 01:32 Uhr zu einem Rundballenstapelbrand in den Nachbarlandkreis Cuxhaven nach Wellen mit den Ortswehren aus Wellen, Beverstedt und Altwistedt alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Es brannten ca. 380 Heurundballen, so dass im weiteren Verlauf die Ortsfeuerwehr Bokel mit einem Tanklöschfahrzeug und das Technische Hilfswerk (THW) aus Bremerhaven mit dem Teleskoplader der Fachgruppe Räumen nachalarmiert wurden.

Das Oldendorfer Einsatzfahrzeug wurde als stationäres Fahrzeug mit der Fahrzeugpumpe und dem Wassertank eingebunden. Über Pendelverkehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen wurde die Wasserversorgung am abgelegenen Einsatzort sichergestellt. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und zwei C-Rohre wurden zur Brandbekämpfung bzw. Abriegelung vorgenommen. Das THW transportierte die Rundballen auf eine angrenzende Freifläche, wo die Rundballen dann abgelöscht wurden. Die Einsatzkräfte aus Oldendorf konnten um 05:30 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.

Siehe auch: Bericht Feuerwehr Beverstedt

Siehe auch: Pressemitteilung

Brand einer Rundballenpresse

Am 12.08.2024 wurde die Ortsfeuerwehr Hellingst um 17:37 Uhr zu einem F011 Trecker-Brand alarmiert. Eine Rundballenpresse war bei der Arbeit auf einem Feld in Brand geraten. Anwohner hatten ebenfalls eine starke Rauchentwicklung hinter einem Waldstück gemeldet, doch die genaue Position des Brandes konnte zunächst nicht eindeutig ausgemacht werden.

Nachdem die Brandstelle lokalisiert worden war, fanden die Einsatzkräfte die Rundballenpresse in Vollbrand vor. Die Löscharbeiten wurden umgehend durch die eingetroffenen Löschfahrzeuge unter Atemschutz begonnen.

Das betroffene Feld war von Waldstücken umgeben, wodurch eine erhebliche Gefahr des Übergreifens des Feuers auf die umliegenden Wälder bestand. Die Zufahrtswege für die Löschfahrzeuge waren zudem äußerst schwierig, da lediglich ein schmaler Waldweg in eine Richtung befahrbar war. Hinzu kam die fehlende Wasserversorgung in unmittelbarer Nähe sowie der trockene Torfboden, der die Situation zusätzlich erschwerte.

Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden weitere Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hambergen, die Ortsfeuerwehr Wellen sowie örtliche Landwirte mit Tankfahrzeugen zur Unterstützung gerufen. Die brennenden Rundballen wurden auseinandergezogen, um eine effektive Brandbekämpfung zu ermöglichen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Wald verhindert werden. Nach etwa zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle und das Feuer gelöscht.

Bei einer Brandnachschau gegen 21:15 Uhr wurden noch kleinere Glutnester im Torfboden sowie an Baumstümpfen entdeckt. Einige Kameraden der Ortsfeuerwehr löschten diese mittels eines zur Verfügung gestellten Wassertanks. Abschließend wurde das Gebiet durch die Ortsfeuerwehr mittels einer Drohne mit Wärmebildkamera kontrolliert. Der Einsatz wurde um 23:30 Uhr erfolgreich abgeschlossen.

Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei diesem herausfordernden Einsatz.