F03 Kellerbrand -Wohnhaus im Vollbrand-

Während die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Lübberstedt und Hambergen noch mit dem vorherigen Einsatz in Lübberstedt beschäftigt waren, ging bei der IRLS bereits die nächste Einsatzmeldung aus dem Bereich der Samtgemeinde Hambergen ein.

In einem Wohnhaus in der Straße „Im Fehr“ in Bornreihe war ein Kellerbrand gemeldet worden. Aufgrund des Einsatzstichwortes wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Bornreihe, Vollersode und Hambergen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der Brand bereits erheblich ausgebreitet. Das Feuer war durchgezündet und hatte bereits auf weite Teile des Wohnhauses übergegriffen. Aufgrund der Lage wurden durch die Einsatzleitung umgehend zusätzlich die Ortsfeuerwehren Hellingst und Oldendorf alarmiert.

Die Bewohner des Hauses waren zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Gebäude und wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Auch die Einsatzkräfte, die kurz zuvor noch in Lübberstedt im Einsatz gewesen waren, rückten nach Beendigung ihres vorherigen Einsatzes unmittelbar nach Bornreihe aus und unterstützten die laufende Brandbekämpfung.

Zur effektiven Bekämpfung des Feuers wurde die Einsatzstelle in zwei Brandabschnitte aufgeteilt. Parallel dazu wurde die Einsatzstellen-Hygienekomponente aufgebaut. Diese ermöglichte es, die eingesetzten Atemschutzgeräteträger nach ihrem Einsatz zu reinigen und so die Belastung durch Brandrauch und Schadstoffe zu reduzieren.

Eine besondere Herausforderung stellte die Brandbekämpfung im Dachbereich dar. Um die dort vorhandenen Glutnester ausfindig machen und die im Gebäude angestaute Hitze ableiten zu können, musste die Dachhaut großflächig geöffnet werden. Die Arbeiten im Gebäude und Dachbereich konnten dabei nur unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt werden.

Zwischenzeitlich wurden bis zu fünf C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das benötigte Löschwasser konnte über zwei nahegelegene Unterflurhydranten entnommen werden.

Nach mehreren Stunden intensiver und kräftezehrender Arbeit wurde auch die Brandausbruchsstelle im Keller erreicht. Dort konnten weitere Glutnester abgelöscht werden. Mit zunehmendem Löscherfolg gingen die Brand- und Rauchentwicklung deutlich zurück, sodass die Einsatzkräfte nach und nach mit dem Rückbau der eingesetzten Ausrüstung beginnen konnten.

Ein Übergreifen des feuers auf die benachbarten Wohnhäuser und die direkt am Wohnhaus gelegene Doppelgarage konnte zwar verhindert werden. Das Wohnhaus wurde allerdings ein Opfer der Flammen, die Bewohner verloren ihr gesamtes Hab und Gut.

Für die Versorgung der Einsatzkräfte wurde die neue Verpflegungskomponente der Samtgemeinde an die Einsatzstelle gebracht. Die Helferinnen und Helfer konnten dadurch während des lang andauernden Einsatzes mit Getränken und Snacks versorgt werden.

Um sicherzustellen, dass sich nach dem umfangreichen Einsatz keine weiteren Glutnester entwickelten, verblieb über den Rest der Nacht eine Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle. Diese kontrollierte das Gebäude regelmäßig und hätte im Falle einer erneuten Brandentwicklung unmittelbar eingreifen können.

Heckenbrand

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle brannte eine Tannenhecke, eine einzelner Baum war dabei besonders stark betroffen. Dieser stand in unmittelbarer Nähe zu einem Carport, weshalb der Schutz des Gebäudes oberste Priorität bekam.
Unverzüglich wurde ein Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet. Dabei kamen drei Strahlrohre zum Einsatz, um eine weitere Brandausbreitung auf angrenzende Bäume sowie den Carport zu verhindern. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Einsatzes unbekannt.
Im Anschluss erfolgte eine Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera. Nachdem keine weiteren Glutnester oder erhöhte Temperaturen festgestellt wurden, wurde der Einsatz beendet.

Pkw brennt im Innenraum

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Innenraum eines PKW bereits in Brand. Eine Seitenscheibe war zu diesem Zeitpunkt schon geplatzt, sodass Flammen aus dem Fahrzeuginneren herausschlugen.

Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Das Feuer wurde zunächst mit Wasser abgelöscht und anschließend mit Schaum nachbehandelt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Als schwierig gestaltete sich das Abklemmen der Fahrzeugbatterie, da diese nicht wie üblich im Motorraum, sondern an einer unzugänglichen Stelle im Kofferraum verbaut war. Erst nach Erkundung und dem Freilegen konnte die Stromversorgung sicher unterbrochen werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten und einer Kontrolle auf weitere Glutnester wurde die Einsatzstelle gesichert. Das Fahrzeug wurde abschließend an den Besitzer übergeben.

 

Verkehrsunfall H02

Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Da Teile der Ortswehr zu diesem Zeitpunkt den Ernteumzug in Ströhe/Spreddig absicherten, erfolgte eine getrennte Anfahrt, was jedoch keine Einschränkung der Einsatzfähigkeit darstellte.

Bei Eintreffen vor Ort waren insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden. Zwei der beteiligten Fahrzeuge waren fahruntüchtig und mussten abgeschleppt werden. Es wurden Betriebsstoffe, die aus einem Fahrzeug ausgetreten waren, aufgenommen, um eine Umweltverschmutzung zu verhindern. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurde die Straße wieder freigegeben.

Feuer auf landwirtschaftlichen Anwesen

Zu einem gemeldeten Brand eines Boxenlaufstalles wurden die Ortswehren aus Oldendorf, Hellingst, Lübberstedt und Hambergen mit dem Stichwort F03 – Brennt Boxenlaufstall nach Oldendorf in die Axstedter Straße alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde das Stichwort auf F04 Großbrand erhöht. Dadurch wurden auch die Ortswehren Axstedt, Vollersode und Bornreihe sowie der ELW 2 des Landkreises und weitere Einheiten des Rettungsdienstes dazu gerufen.

Ein im Stall abgestellter Trecker war in Brand geraten, das Feuer griff auf den mit Mutterkühen voll besetzten Stall über. Die Besitzer und auf den Brand aufmerksam gewordenen Nachbarn konnten schon vor Eintreffen der Einsatzkräfte sämtliche Tiere auf eine angrenzende Weide schaffen, so dass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Der Hofbesitzer wurde jedoch auf Grund einer möglichen Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst versorgt.

Zur Brandbekämpfung und Riegelstellung wurden insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz, mit 4 C-Rohren und einen B-Rohr eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über zwei Unterflurhydranten und einen Löschwasserbehälter sichergestellt.

Nach der Brandbekämpfung wurde der ausgebrannte Trecker mittels der Winde vom Rüstwagen aus dem betroffenen Objekt gezogen und die betroffenen Bereiche mittels Wasser und Netzmittel nochmals gekühlt. Durch den zügigen Einsatz konnte eine Brandausbreitung verhindert werden und das Einsatzstichwort wieder auf F03 reduziert werden. Der Schaden am Gebäude war auf den vorderen Bereich begrenzt, so dass eine Teilnutzung für den landwirtschaftlichen Zweck im Nachgang möglich war. Insgesamt waren fast 90 Einsatzkräfte der Samtgemeindefeuerwehr sowie mehrere Einheiten des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort.

Link zum Video-Beitrag von Nonstopnews (extern)

Auslaufendes Öl auf Bundesstraße

m [Datum] wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Ölwanne eines Fahrzeugs durch einen Fremdkörper auf der Straße beschädigt wurde, was zu einem kompletten Ölverlust führte. Die Feuerwehr hat das Öl mit Bindemitteln aufgefangen, um eine Gefährdung für den Straßenverkehr und die Umwelt zu verhindern. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen und die Absicherung der Unfallstelle übernahm.

H 02 Verkehrsunfall

In den Abendstunden wurde die Feuerwehr Hambergen zu einem Auffahrunfall alarmiert, bei dem ein Fahrzeug auf ein geparktes Auto aufgefahren war. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits der Rettungsdienst vor Ort und versorgte eine verletzte Person, welche aus dem auffahrenden Fahrzeug stammte.
Beide beteiligten Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit. Um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen, wurde das auffahrende Fahrzeug durch die Feuerwehr auf den Seitenstreifen geschoben.
Nach Abschluss der Maßnahmen und der Sicherstellung der Unfallstelle wurde diese an die Polizei übergeben, welche die Regelung des Verkehrs übernahm.

Baum auf Straße

Am 06.01.2025 wurden aufgrund eines durchziehenden Sturmtiefs die Ortsfeuerwehren Lübberstedt, Hambergen, Bornreihe, Vollersode, Hellingst und Oldendorf zeitversetzt ab 17:29 Uhr zu insgesamt zehn Einsatzstellen mit dem Stichwort „H01 – Baum auf Straße“ alarmiert. Bei allen Einsatzstellen galt es umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste von den Straßen zu entfernen, damit die jeweiligen Straßen wieder ungehindert nutzbar waren.

Hier ein paar Einsatzbilder:

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Vollbrand im Einfamilienhaus

Ein Gebäudebrand alarmierte die Ortsfeuerwehren Bornreihe, Hambergen und Lübberstedt in den Abendstunden des 10. Dezembers. Das Einsatzstichwort Gebäudebrand sowie die gewählte Alarmierungsstufe kündigten den anrückenden Einsatzkräften bereits eine besondere Dringlichkeit an.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten den Gebäudebrand, zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen deutlich sichtbar aus dem Gebäude. Der erste Löschangriff im Inneren des Gebäudes wurde daraufhin direkt eingeleitet, da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befanden. Noch bevor der erste Trupp zum Löschangriff unter Atemschutz das Gebäude betreten konnte, stürzten Teile der Zwischendecke sowie der Dachkonstruktion durch die fortgeschrittene Entwicklung des Brandes herunter. Ein Innenangriff unter diesen Bedingungen hätte eine unvertretbare Gefährdung für die eingesetzten Feuerwehrkräfte bedeutet, weshalb die Löschmaßnahmen zunächst auf den äußeren Löschangriff beschränkt werden mussten.

Nachdem die Flammen nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle waren und eine Gefährdung durch herunterfallende Gebäudeteile minimiert werden konnte, begann der weitere Löschangriff im Gebäudeinneren. Beim Absuchen der zerstörten Räume wurde dabei eine leblose Person aufgefunden, bei dieser konnte durch den anwesenden Notarzt leider nur noch deren Tod festgestellt werden.

Die Löscharbeiten zogen sich im Anschluss noch über mehrere Stunden hin, da immer wieder Glutnester entdeckt wurden, die abgelöscht werden mussten. Da viel Material und Gerät im Einsatz waren, erstreckte sich der gesamte Einsatz auf über zwölf Stunden, die endgültige Verarbeitung dieses Einsatzes hat die Kameraden der beteiligten Feuerwehren jedoch noch deutlich länger beschaftigt.

 



Ölspur vor dem Feuerwehrhaus

Bei einsetzendem Regen wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen am 22.11. gegen 16 Uhr zur Beseitigung einer Ölspur auf der Hauptstraße direkt vor der Ausfahrt vom Gelände des Feuerwehrgerätehauses gerufen. Da zunächst sowohl die Fahrtrichtung als auch Beginn und Ende der Ölspur unbekannt waren, wurde der vermeintliche Verlauf von zwei Fahrzeugen abgefahren. Nachdem die verschmutzen Straßenabschnitte erkundet wurden, begannen die Besatzungen beider Fahrzeuge an unterschiedlichen Abschnitten mit dem Aufbringen eines Reinigungsmittels, welches die schmierende Wirkung des Öls neutralisiert.

Die Reinigung der betroffenen Straßenabschnitte erfolgte bei regulärem Straßenverkehr und erfordert daher die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Erschwert wurde die Arbeit in diesem Fall leider durch wiederholtes Parken trotz Parkverbot im Ausfahrtbereich der Feuerwehr.