Garagenbrand

Um 01:05 Uhr wurden die Ortswehren Vollersode und Bornreihe zu einem gemeldeten Schuppenbrand nach Wallhöfen alarmiert. 

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine am Wohnhaus stehende Garage wohl durch Feuerwerk entzündet hatte.

Aufgrund der Nähe zum Wohnhaus wurde zur Unterstützung auch die Ortswehr Hambergen alarmiert.

Es wurden zur Brandbekämpfung zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt, welche zwei C-Rohre einsetzten.  

Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden. Weitere Anwohner wurden betreut.

Das Wohnhaus blieb aufgrund des schnellen Einsatzes unbeschädigt. Insgesamt war die Feuerwehr mit 38 Einsatzkräften und 10 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Gegen 03:00 konnte der Einsatz für alle Kameraden beendet werden.

Gebäudebrand

Am 30.12.2022, um 18:20 Uhr wurden die Ortswehren Hellingst, Oldendorf und Vollersode wegen einem Gebäudebrand auf dem Campingplatz Steden alarmiert. Es wurde mit dem Stichwort F03 alarmiert, da noch Personen im Gebäude vermutet wurden.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, wurde aufgrund des sich in Vollbrand befindlichem Gebäudes und der engen Bebauung zu den Nachbargebäuden das Einsatzstichwort auf F04 (Großbrand) erhöht. Dadurch wurden die Wehren Hambergen, Lübberstedt und Axstedt ebenfalls zur Unterstützung der sich bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte alarmiert. Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen der Feuerwehr vor Ort.

Da der Wind den Brandrauch in die Nachbargebäude trieb, in denen sich noch mehrere Anwohner befanden, entsandte der Rettungsdienst insgesamt 2 Rettungswagen, 4 Krankentransportwagen, 1 NEF und einen leitenden Notarzt. Die betroffenen Anwohner wurden gesichtet und versorgt, glücklicherweise war niemand verletzt. Auch im Gebäude konnte keine Person ausfindig gemacht werden.

Die Feuerwehr bekämpfte unterdessen den Brand des Holzhauses, es wurden zwischenzeitlich 5 C-Rohre vorgenommen. Zur Löschwasserversorgung wurde der Stedener See verwendet. Um den Löschwasserbedarf abzudecken wurden zwei Löschwasserleitungen zur Einsatzstelle verlegt.

Das sich im Vollbrand befindliche Gebäude brannte vollständig aus, durch die schnelle Abriegelung der Nachbargebäude konnten diese aber gehalten werden.

Das Einsatzstellenhygienekonzept der SG Hambergen wurde wieder eingesetzt, die eingesetzten Atemschutzgeräteträger noch vor Ort gereinigt. 

Da die Brandursache am Abend noch nicht festgestellt werden konnte, beschlagnahmte die Polizei die Einsatzstelle nach Ende der Löscharbeiten.

Dachstuhlbrand

Bereits am Montagabend um 21:30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen zum ersten Mal, mit Unterstützung der Ortswehren Lübberstedt und Bornreihe zu einem Dachstuhlbrand in Hambergen Kiebitzsegen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die Bewohner bereits unverletzt in Sicherheit gebracht und wurden zunächst vom Rettungsdienst betreut. Flammen schlugen bereits im Bereich des Schornsteins aus dem Dach hervor.

Die Feuerwehren begannen umgehend mit dem Aufbau der Wasserversorgung, zeitgleich wurde der erste Löschangriff gestartet. Größtes Augenmerk lag darauf, die Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude zu verhindern. Dieses konnte durch einen Innen- und Außenangriff von rund 57 Einsatzkräften verhindert werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden Teile des Daches geöffnet, um alle Glutnester ablöschen zu können. Gegen 00:45Uhr verließen die eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle wieder. 

Um 02:42 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen erneut zu einer Brandnachschau, von der Polizei in die Ohlenstedter Straße gerufen. Erneut würde sich Rauch über dem Dachstuhl bilden. Bei dem Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, war bereits ein offenes Feuer im Dachgeschoss zu sehen. Umgehend wurden die Feuerwehren Bornreihe und Lübberstedt alarmiert. 
Innerhalb von wenigen Minuten stand ein Zimmer im Obergeschoss in Vollbrand und kurze Zeit später fast das gesamte Dach des Wohnhauses. 

Zusätzlich wurden im weiteren Verlauf die Ortswehren Axstedt, Hellingst und Vollersode zur Unterstützung alarmiert. 

Bei winterlichen Temperaturen von bis zu -9 Grad waren 18 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Öffnung der Dachfläche im Einsatz. 

Gegen 06:25 Uhr wurden die Feuerwehren Ohlenstedt und Freißenbüttel alarmiert, es wurden weitere Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt.  

Insgesamt waren bei dem zweiten Einsatz 87 Einsatzkräfte, mit 18 Fahrzeugen aus 8 verschiedenen Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Des Weiteren waren die Polizei, der Rettungsdienst und die Kreisstraßenmeisterei vor Ort und unterstützten die Einsatzkräfte. Die Kreisstraße war bis zum Ende der Löscharbeiten vollständig gesperrt. 

Schwerer Verkehrsunfall

In der Nacht auf den 23.10.2022 wurden die Ortsfeuerwehren Hambergen und Vollersode per Meldeempfänger und Sirene zu einem schweren Verkehrsunfall in die Wallhöfener Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Lage folgend dar:

Ein PKW war mit einem haltenden Kleinbus kollidiert, wodurch aus beiden Fahrzeugen Betriebsmittel ausliefen. Der verletzte Fahrer des PKW war zudem in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Zunächst musste die Einsatzstelle ausleuchtet und gegen den fließenden Verkehr gesichert werden. Daraufhin setzte die Feuerwehr zwei hydraulische Rettungssätze ein, um die verletzte Person in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien.

Neben der Herstellung des Brandschutzes durch ein C-Rohr nahm die Feuerwehr im weiteren Verlauf des Einsatzes ausgelaufene Betriebsstoffe auf und klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab.

Nach dem Eintreffen des Technischen Hilfswerks, welches das Ausleuchten der Einsatzstelle übernahm, konnten die letzten Feuerwehrkräfte um circa 5 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.

Unklare Rauchentwicklung wurde zu Vollbrand

Am Mittwochmittag wurden die Ortswehren Hambergen, Lübberstedt und Bornreihe zu einem Wohnhaus mit unklarer Rauchentwicklung in Hambergen Heißenbüttel alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde aus der unklaren Rauchentwicklung bereits ein offenes Feuer. Das Einsatzstichwort wurde auf F 03 (Mittelbrand, mit Personengefährdung) erhöht und die Wehren Hellingst und Vollersode wurden zeitgleich nachalarmiert. 

Eine erste Erkundung ergab, dass der Spitzboden des hinteren Gebäudeteils in Vollbrand stand, das 1 . OG war schon teilweise vom Feuer betroffen. Größtes Augenmerk lag darauf die Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude zu verhindern. Dieses konnte durch einen Innenangriff im 1. OG und der dort befindlichen Brandschutzmauer verhindert werden. Weitere Einsatzkräfte riegelten im vorderen Bereich und in der Reithalle das Feuer ab. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Dach komplett geöffnet, um alle Glutnester abzulöschen zu können.

Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte der genannten Ortswehren im Einsatz. Es wurden fünf C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen und 11 Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt.

Zur Unterstützung und Absicherung war ein hauptamtlich besetzter Rettungswagen des DRK OHZ vor Ort.

Siehe auch Bericht NonstopNews: News Nr: 40492
https://www.nonstopnews.de/suche/text/?page=meldung&newsnr=40492

F 03: Garagenbrand mit Wohnhausgefährdung

Am frühen Freitagabend wurden die Ortswehren Bornreihe, Vollersode und der ELW 1 zu einem Garagenbrand in Bornreihe alarmiert. Aufgrund weiterer Notrufeingänge und dem Hinweis, dass bereits offene Flammen aus der Garage drangen, wurde das Einsatzstichwort auf F 03 (Mittelbrand B; Menschenleben in Gefahr) erhöht, die Ortsfeuerwehr Hambergen nachalarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die direkt am Haus stehende, verschlossene Garage in Massivbauweise eine hohe Rauchentwicklung zeigte. Im Rahmen eines Innen- und Außenangriffs wurde unter anderem in der Decke der Garage das Feuer bekämpft und ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte knapp verhindert werden. Da das Wohnhaus bereits im Anfangsstadium des Einsatzes mit einem Drucklüfter belüftet wurde, konnte ein Eindringen der Rauchgase verhindert werden.

Insgesamt wurden fünf Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, zwischenzeitlich waren vier C-Rohre im Einsatz. Bei den Nachlöscharbeiten und der abschließenden Einsatzstellenkontrolle wurden zwei Wärmebildkameras eingesetzt, die durch Brand beaufschlagten Materialien mit Lightwater (mit Schaum benetztes Löschwasser) abgelöscht.

Zu seinem ersten Einsatz kam das neue Einsatzstellenhygienekonzept der Samtgemeinde Hambergen: So konnten vor Ort die kontaminierten Geräte und die Einsatzkleidung grob gereinigt, abgelegt und sortiert einer professionellen Reinigung zugeführt werden. Die eingesetzten Atemschutzgerätträger konnten in Ersatzkleidung schlüpfen, eine Verschleppung von kontaminierter Kleidung in den Fahrzeugen vermieden werden.

Nach der Entscheidung des Energieversorgers verblieb das Haus aufgrund der direkten Verbindung zu Garage, nach Einsatzende vorerst unversorgt (Strom etc.) und die Bewohner haben in der Nachbarschaft Obdach finden können. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung durch den bereits vor Ort befindlichem Rettungsdienst versorgt und von einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

Wasserschaden nach Starkregen


Aufgrund einer auftretenden Gewitterzelle mit Starkregen, die über den Ortskern von Hambergen zog, wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen alarmiert. Die Ortsfeuerwehren Lübberstedt und Ohlenstedt wurden zur weiteren Unterstützung alarmiert.  

Insgesamt wurden von uns 5 Einsätze im Zeitraum zwischen 15:20Uhr und 17:45Uhr abgewickelt. In den Straßen Dornbusch, Bahnhofstraße, Alte Schulstraße, Bremer Straße und Kastanienweg wurden durch den Starkregen unpassierbare Straßenbereiche, vollgelaufene Garagen gemeldet.

Einsatzstelle im Dornbusch
Einsatzstelle in der Bahnhofstraße

F05 Flächenbrand

Um 10:55 wurden die Ortswehren Lübberstedt, Oldendorf und Hambergen zu einem gemeldeten Waldbrand nach Lübberstedt alarmiert. Aufgrund der ersten Rückmeldung und der anhaltenden Trockenheit wurden die Ortswehren Hellingst und Axstedt nachalarmiert.

Ein Schlegelmulcher hatte trockenes Gras entzündet, die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. Neben dem Schlegelmulcher gerieten ca. 30.000 m² (3 Hektar) Gras und Busch in Brand. Die Flammen konnten vor einem Strohfeld gehalten werden. Wäre das Feld in Brand geraten, wäre ein angrenzender Kiefernwald stark bedroht gewesen.

Der Wind trieb das Feuer auch über einen Wirtschaftsweg, so das weiteres Buschwerk auf der gegenüberliegenden Seite in Brand geriet.

Insgesamt waren 67 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 12 Einsatzfahrzeugen vor Ort, der Rettungsdienst (zur Sicherung der Einsatzkräfte) mit 3 Kräften und zwei Fahrzeugen.

Eine große Hilfe war die Unterstützung von Landwirten: So waren vier Traktoren mit Güllefässern im Einsatz.

Und auch in geländegängiges Quad eines Feuerwehrmitgliedes kam zur Hilfe: Dieses Fahrzeug, ausgestattet mit Wassertank, konnte die schlecht zu erreichenden Glutnester ablöschen.

Im Namen der Feuerwehren der Samtgemeinde möchte ich nochmals aufgrund der Trockenheit an die Bürger appellieren, stets wachsam in Bezug auf Wald- und Flächenbrände zu sein. Ein kleiner Funke, wie in diesem Fall reicht aus um ein Feuer zu entfachen.

Um 15:15 wurde die Ortsfeuerwehr Lübberstedt zu Nachlöscharbeiten an einem Baumstumpf gerufen, nach dem Ablöschen, begaben sich die Einsatzkräfte wieder zum Gerätehaus.

Um 18:09 wurde die Ortsfeuerwehr Lübberstedt abermals zu Nachlöscharbeiten alarmiert, nach kurzer Löschtätigkeit konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Brennende Grasfläche

Die Ortsfeuerwehr Axstedt wurde per DME um 23:40 Uhr zur Bekämpfung eines Entstehungsbandes (F01) im Bereich des Langenstückenweg / Loher Straße in Axstedt gerufen. Am Einsatzort fanden die Einsatzkräfte eine circa 300 Quadratmetern große Fläche vor, die in Brand geraten war.  Mittels des wasserführenden Tanklöschfahrzeuges (TLF) sowie der nachalarmierten Ortsfeuerwehr Lübberstedt wurde der Brand erfolgreich abgelöscht. Da bei der abschließenden Kontrolle Mittels einer Wärmebildkamera keine weiteren Glutnester ermittelt werden konnten, rückten sämtliche Kräfte wieder ein.

Weitere Informationen siehe in Pressemitteilung.

Verkehrsunfall auf B74


Am 24.07.2022 um 14:23 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen zu einem H51 – Verkehrsunfall (eingeklemmte Person) auf der Bremer Straße, Ecke Steinkamp alarmiert. 

Bei dem Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte einen PKW vor, welcher von der Straße abkam und frontal mit einem Baum kollidierte. Der schwerverletzte Insasse wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit, woraufhin dieser vom Notarzt und Rettungsdienst medizinisch versorgt wurde und anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Durch die Einsatzkräfte wurde sichergestellt, dass keine Betriebs- und Gefahrstoffe austreten konnten, der Brandschutz wurde sichergestellt sowie die Batterien abgeklemmt.

Nach Beendigung der Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.