Überflutete Straße und Keller

Eine durchziehende Regenfront sorgte in den Nachmittagsstunden des 21.07. für mehrere Einsätze der Ortsfeuerwehr Hambergen.

Die erste Alarmierung führte zur Bahnhofstraße, dort hatte sich mehr Regenwasser auf der Fahrbahn und auf angrenzenden Grundstücken gesammelt, als die Regenwasserkanäle aufnehmen konnten. Die Fahrbahn war dabei so hoch überflutet, dass sie abgesperrt werden musste, bis das Wasser abgeflossen war.

Während das Wasser abfloss, ging eine weitere Alarmierung ein, die zu einem überfluteten Kellerraum führte. Vor Ort eingetroffen befand sich ein Kellerraum mit Heizöltanks unter Wasser. Da diese Tanks durch das Wasser angehoben und bewegt wurden, musste zunächst ausgeschlossen werden, dass Heizöl ausgetreten ist. Nachdem kein Heizöl im Wasser festgestellt werden konnte, wurde Wasser aus dem entsprechenden Raum gepumpt, anschließend wurde der Raum dem Eigentümer übergeben.

Baum auf Straße

In der Folge eines Sturmtiefs knickte ein etwa 10m langer Baum in den frühen Morgenstunden des 23. Februar um und fiel quer über eine Seitenstraße im Hamberger Ortsteil Spreddig.

Die Ortsfeuerwehr Hambergen wurde daher alarmiert, um den Baum von der Straße zu räumen und diese wieder befahrbar zu machen. Durch den Einsatz von zwei Kettensägen konnte der Baum zügig zerlegt werden, so dass die Straße nach kurzer Zeit wieder passierbar war.

Keller unter Wasser

Hinter der Alarmierung mit dem Stichwort Wasser im Keller verbarg sich zunächst eine Situation die kein Eingreifen erforderte. Bei der Erkundung des Kellers an der Ohlenstedter Straße wurde Wasser festgestellt, dieses stand jedoch nur wenige Zentimeter hoch, so dass die Mittel der Feuerwehr hierfür ungeeignet waren.

Zeitgleich zur Anfahrt zu dieser Adresse wurde ein weiterer überfluteter Keller in einem Gebäude am Bahnhof in Hambergen gemeldet. Dieser Keller stand mehr als einen halben Meter unter Wasser und erforderte ein Eingreifen, da die Stromversorgung des Gebäudes vom Wasser bedroht wurde. Um das Wasser schnell aus dem Keller befördern zu können wurde das LF mit einer Saugleitung eingesetzt und saugte das Wasser durch ein Fenster aus dem Gebäude. Das abgepumpte Wasser konnte jedoch nicht vor Ort abgeführt werden, da sämtliche Abflüsse in der Umgebung verstopft waren. Das Wasser wurde deshalb über einen Parkplatz in einen Regenwasserkanal in ca. 270m Entfernung gepumpt.

Der angrenzende Parkplatz am betroffenen Gebäude stand ebenfalls mehrere Zentimeter unter Wasser und erforderte ein Eingreifen. Zunächst wurden hierfür Tauchpumpen eingesetzt, die jedoch mit ihrer Förderleistung das Wasser nur langsam und nicht über weite Strecken abpumpen konnten. Zusätzlich sorgte Laub im Wasser für Verstopfungen an den Pumpen. Aus diesem Grund wurden die Kameraden aus Bornreihe hinzugezogen. Diese konnten mit ihrer speziellen Schmutzwasserpumpe sowohl den Keller als auch den Parkplatz vom Wasser befreien.

Wasserschaden

Ein überlaufender Graben im Wiesenweg in Oldendorf war Grund für die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Holste-Oldendorf. Der Graben floss nicht mehr ab und war so weit übergelaufen, dass bei einem Grundstück der gesamte Einfahrtsbereich unter Wasser stand und bei einem weiteren Wohnhaus das Wasser zum Teil in den Kellerschacht eindrang. Unsere Aufgabe bestand somit darin, den Graben so weit zu entleeren, dass keine weitere Gefahr für die Wohnhäuser besteht. Durch die Kameraden wurden eine Saugleitung in den betreffenden Graben gelegt und dieser dann mittels TS entleert. Da jedoch die Abflusssituation auf der anderen Grabenseite nicht klar war, wurde eine 100 Meter lange B-Leitung zu einem Grabenabschnitt an einem nicht bewohnten Wald gelegt, damit nicht weitere Grundstücke vom Wasser gefährdet sind.

Nach ca. 90 Minuten Wasserförderung war der Graben so weit entleert und das Wasser von den Grundstücken abgeflossen, dass eine weitere Gefährdung ausgeschlossen werden konnte und die Rückbauarbeiten begonnen konnten. Der Wiesenweg war während der gesamten Einsatzzeit im betroffenen Bereich komplett gesperrt.

Wasserschaden am Stedener See

Am Abend des 23. Dezember 2023 wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem dringenden Einsatz gerufen. Die Meldung lautete auf einen Wasserschaden an einem Grundstück am Stedener See. Der anhaltende Regen der letzten Tage hatte dazu geführt, dass ein Entwässerungsgraben überlief, wodurch Wasser in die Abwasserinstallation des betroffenen Grundstücks gedrückt wurde und schließlich ins Haus gelangte.

Nach dem Eingang des Notrufs traf die Feuerwehr am Einsatzort ein und begann sofort mit dem Abpumpen des Wassers, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Mit vereinten Kräften gelang es, einen Großteil des Wassers aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Dies ermöglichte es, die Gefahr einzudämmen und das Ausmaß des Schadens zu begrenzen.

Nachdem sichergestellt war, dass die akute Bedrohung durch das eindringende Wasser gebannt war und das Haus nicht weiter gefährdet war, konnten die Einsatzkräfte den Einsatz erfolgreich abschließen.

Baum auf Straße

Am 21.12.2023 um 20:14 wurde die Ortsfeuerwehr Hellingst über die Alarmierung „Baum auf Straße“ informiert. Die Meldung bezog sich auf einen dicken Ast, der im Kurvenbereich der Straße zwischen Hellingst und Kuhstedt liegen sollte. Dieser Vorfall ereignete sich während eines starken Sturms, der die Einsatzlage erschwerte.

Nach Erhalt des Notrufs machte sich die Feuerwehr unverzüglich auf den Weg zur angegebenen Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte durchfuhren die betroffene Strecke, jedoch konnte kein Ast oder umgestürzter Baum festgestellt werden, der den Verkehr behinderte oder gefährdete.

Um sicherzustellen, dass die Straße für den Verkehr wieder sicher war, erfolgte eine Rücksprache mit der Leitstelle. Diese informierte die Feuerwehr, dass möglicherweise andere Autofahrer den Ast bereits beseitigt hatten, bevor die Feuerwehr eintraf.

Hellingst_21.12.2023_Baum

Infolgedessen wurde entschieden, dass keine weiteren Maßnahmen seitens der Feuerwehr erforderlich waren. Die Einsatzkräfte wurden darüber informiert und kehrten sicher zur Feuerwache zurück.

Wasser droht in Wohnhaus einzudringen

Die Ortsfeuerwehr Hambergen wurde zu einer Hilfeleistung durch Hochwasser gerufen. Beim Eintreffen am angegebenen Einsatzort wurde ein weitläufig überflutetes Grundstück vorgefunden. Das Wasser staute sich in einem Straßengraben und lief von dort auf das Grundstück. Ein Fahrzeugunterstand sowie ein Gartenhaus standen bereits unter Wasser, das Wohngebäude war noch nicht betroffen, es drohte jedoch auch dort Wasser einzudringen.
Da die Ursache für den Rückstau nicht zu erkennen war, wurde zunächst mit dem Abpumpen aus dem Straßengraben begonnen. Das Wasser wurde dabei mit zwei B-Leitungen über eine Seitenstraße in einen 200m entfernten Graben gepumpt. Beim Absaugen aus dem Straßengraben verstopfte Laub im Wasser immer wieder den Ansaugkorb, weshalb das Abpumpen zwischenzeitlich unterbrochen werden musste. Durch einen selbstgebauten Drahtkorb, der direkt im Straßengraben konstruiert wurde, konnte eine weitere Verstopfung verhindert und das Abpumpen fortgesetzt werden.

Im weiteren Verlauf wurde die Umgebung des Einsatzortes weiter erkundet, um einen möglichen regulären Ablauf des Straßengrabens und damit die Ursache der Überflutung ausfindig zu machen. Hierbei konnte jedoch kein eindeutiger Ablauf festgestellt werden. Da auch die zuständige Stelle für die Entwässerung vor Ort nicht bestimmt werden konnte, beschränkte sich der weitere Einsatz auf das Abpumpen aus dem Straßengraben. Durch die Dauer des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte in den Morgenstunden durch weitere Einsatzkräfte unterstützt beziehungsweise abgelöst und mit Lebensmitteln versorgt. Nachdem der Wasserstand auf ein ausreichendes Niveau gesenkt werden konnte und ein erneutes Überfluten des Grundstückes zunächst ausgeschlossen werden konnte, wurde der Einsatz beendet.

Türnotöffnung am Stedener See

Am 22.11.20234 um 09:58 Uhr  wurde die Ortsfeuerwehr Hellingst zu einer Türnotöffnung am Stedener See alarmiert. Ein Mann war gestürzt und konnte sich selbst nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Nachbarn wurden aufmerksam und alarmierten umgehend den Rettungsdienst.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Der ansprechbare Mann war im Inneren seiner Wohnung gestürzt und konnte die Tür nicht selbstständig öffnen. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zur Wohnung, indem die Tür fachgerecht geöffnet wurde. Sofort nach dem Öffnen der Tür konnte dem Mann Erste Hilfe geleistet werden

Das Team des Rettungsdienstes traf kurz darauf ein, und der Patient wurde in ihre Obhut übergeben. Die weiteren medizinischen Maßnahmen wurden von den Rettungskräften übernommen.

Nachdem der Patient in fachkundige Hände übergeben wurde, wurde die Einsatzstelle abgesichert, die Wohnung ordnungsgemäß verschlossen.

Meldung „Ölverlust“ an der Bushaltestelle

Die Ortsfeuerwehr Bornreihe wurde zu einem „Ölverlust“ an der Kreuzung Am Mühlenberg/Bornreiher Straße alarmiert. Vor Ort konnte im Bereich der Bushaltestelle ein größerer und wenige kleinere Flecken auf der Straße mit flüssigem Bindemittel entschärft werden. Nach einer negativen Kontrolle der weiterführenden Straßen konnte der Einsatz beendet werden. Siehe auch www.feuerwehr-bornreihe.de

Baum auf Straße

Am 07.08.2023 wurde die Ortsfeuerwehr Hambergen um 22:58 Uhr ein weiteres Mal, an diesem Abend zu einem H01 –Baum auf Straße in die Gartenstraße alarmiert.

Die Polizei hatte bereits zuvor den noch hängenden Teil des Baumes, in den Nebenraum der Fahrbahn gelegt. Nach den allgemeinen Sicherungsmaßnahmen an der Einsatzstelle wurde der Baum mittels Hochentaster fachgerecht durch die Einsatzkräfte zerlegt und in den Nebenraum der Fahrbahn gelegt.

Nach Beendigung der Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.